„Es gibt nichts Individuelleres als die Fiktion“ – Interview mit Julia Franck

Julia Franck zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, ihre Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt, ihre Kurzgeschichten finden sich immer wieder in Schulbüchern. In ihrem neuen Roman Welten auseinander erzählt die Berliner Autorin von den Brüchen und Tiefen einer ungewöhnlichen Jugend, der Emanzipation von familiären Banden und davon, welche Bedeutung das Erinnern und Schreiben für all das haben kann. Im Interview schildert Julia Franck ihre Wahrnehmung des Krieges in der Ukraine, reflektiert Entwicklungen des deutschsprachigen Literaturbetriebs und erläutert ihr Unbehagen gegenüber Gerhart Hauptmann.