Autofiktion liegt im Trend und das Interesse an Büchern, deren Geschichte in erster Linie die ihrer Autoren abbilden, ist entsprechend hoch. Alem Grabovac legt mit ‚Das achte Kind‘ ein Buch vor, das Biografie, Weltgeschichtliches und die Suche nach der eigenen Identität im Spannungsfeld kultureller und sozialer Differenz behandelt. Ob die Schilderung eines weiteren Autorenschicksals die versprochene Leselust einwirbt und den auf dem Romanrücken aufgebrachten Lobeshymnen bekannter Literaturvertreter gerecht wird, kann man beim Weiterlesen erfahren.

