Die Schriftstellerin Cemile Sahin widmet ihren Debütroman dem Recht auf die Gestaltung der eigenen Existenz. Sie erzählt die Geschichte von Rosa Kaplan, einer Mutter, die „beschließt, ihr Schicksal nicht zu akzeptieren und den Sohn, der ihr durch einen Krieg genommen wurde, durch einen anderen zu ersetzen.“
Autor: Florian
Feste Nahrung fürs Gewissen – Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land
Jenseits des österreichischen Nirgendwo liegt, auf seine Vertilgung durch ein Erdloch unbekannter Größe wartend, Groß-Einleben. Es ist die Kulisse zu einem Schauspiel um eine Gesellschaft, deren einzige Anstrengung die Bewahrung des kollektiven Glaubens an die eigene moralische Unversehrtheit zu sein scheint. In ihrem Roman vermisst Raphaela Edelbauer die Aktualität und den Sinn heimatfühliger Identitätsversprechen.


